Mornography Bd. I
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Werbeblocker considered harmful!

Eine Begründung, warum der Verzicht auf einen Werbeblocker eine bewusste Entscheidung sein kann.

Ein hölzerner Fensterladen halb vor eine Scheibe gezogen, die untere Hälfte der Sicht bleibt frei
Halb verdeckt – die Entscheidung dahinter bleibt sichtbar.

Der Beitrag vom November 2005 befasste sich mit Werbeblockern zu einem Zeitpunkt, an dem deren Verbreitung zunahm und die Auseinandersetzung zwischen Seitenbetreibern und Nutzern über Bannerwerbung bereits einige Jahre alt war.

Die Begründung für den eigenen Verzicht lief nicht über Einnahmen, sondern über Sichtbarkeit: Eine Website sei das Ergebnis von Entscheidungen, und wer Werbung ausblende, sehe nicht mehr, wie ein Betreiber sein Angebot gegenüber seinen Lesern gewichte.

Das Argument hat sich gehalten, während sich die Sache verschoben hat: Aus einzelnen Bannern wurden Zustimmungsdialoge und Bezahlschranken, und die Frage, was ein Angebot seinen Lesern zumutet, stellt sich heute an anderer Stelle.

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